Hausmittel gegen Haarausfall: Diese 3 wirken am besten!

Hausmittel gegen Haarausfall: Diese 3 wirken am besten!

Redaktion, 23. FEBRUAR 2022

hausmittel gegen haarausfall

Gegen Haarausfall braucht es nicht gleich Medikamente, auch Hausmittel können helfen!

Wer plötzlich deutlich mehr Haare auf dem Kissen vorfindet oder die Haare sogar büschelweise ausfallen, ist meist erstmal geschockt. Schließlich ist gesundes und volles Haar sowohl bei Männern als auch bei Frauen nach wie vor ein Attraktivitätsmerkmal. Neben der beliebten Rezilin Basilikum-Extrakt Haarkur greifen viele im ersten Schritt nach Hausmitteln. Tatsächlich gibt es einige natürliche Mittel aus dem Haushalt, die bei Haarausfall helfen können und die Haargesundheit verbessern. Wir verraten in diesem Artikel die 3 besten Hausmittel gegen Haarausfall!

Wann eignen sich Hausmittel gegen Haarausfall?

Haarausfall kann viele unterschiedliche, teils ernste gesundheitliche Ursachen haben. Bei plötzlich auftretendem, starkem oder anhaltendem Haarausfall sollte ein Arzt bzw. eine Ärztin zu Rate gezogen werden.

Insbesondere, wenn er sich nicht durch offensichtliche Auslöser wie zum Beispiel Stress erklären lässt, eine besonderes Muster aufweist (z.B. kreisrund) oder zusätzlich unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Augenringe auftreten, sollte die Ursachen medizinisch untersucht werden. Von einer Selbstmedikation oder ähnlichem raten wir ab.


Hausmittel sind für Männer und Frauen geeignet, bei denen kein krankheitsbedingter Haarausfall vorliegt. Ist beispielsweise eine erblich bedingte Überempfindlichkeit für den Haarverlust verantwortlich, kann das Problem mit Hausmitteln in den Griff bekommen oder zumindest der Leidensdruck verringert werden.

Unser Tipp bei Haarausfall

Unser Tipp bei Haarausfall

Rezilin Basilikum-Extrakt Haarkur gegen Haarausfall

Die 3 besten Hausmittel gegen Haarausfall (Geheimtipps!)

Hausmittel sind besonders beliebt, da sie kostengünstig, leicht verfügbar und für gewöhnlich frei von Nebenwirkungen sind. Auch gegen Haarausfall gibt es zahlreiche Mittel aus der Natur oder der Küche. Dabei sind Omas Hausmittel gegen Haarausfall wie Apfelessig, Haferflocken und Kokosöl den meisten längst bekannt. Doch es gibt weitere Hausmittel, die sogar noch effektiver gegen Haarausfall sind. Wir verraten 3 geheime Hausmittel.

Fischöl gegen Haarausfall

Omega-3-Fettsäuren wie sie zuhauf in Fischöl enthalten sind, sind äußerst vielfältig einsetzbar. Sportler nutzen sie zum Muskelaufbau und sie sollen auch vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Dabei sind die Fette auch für die Haargesundheit unverzichtbar. Sie versorgen die Haare und die Kopfhaut mit Feuchtigkeit und stärken die Hautschichten, in denen die Haare verwurzelt sind. Fischöl kann zusätzlich die Haardichte verbessern. Mittlerweile gibt es außerdem Studien die vermuten, dass die Omega-3-Fettsäuren das Enzym blockieren, das an der Umwandlung von Testosteron in DHT verantwortlich ist. Beim anlagebedingten Haarausfall ist das die Ursache für den Haarverlust.


Fischöl-Präparate gibt es in Apotheken oder zahlreichen Online-Shops. Beim Kauf sollte man auf eine gute Qualität achten. Minderwertige Kapseln sind womöglich mit Schadstoffen belastet.

Rizinusöl gegen Haarausfall

Dass Kokosöl gut für die Haut und die Haare ist, ist längst bekannt. Doch rund um die Themen Haargesundheit und und Haarausfall hat sich ein anderes Öl mittlerweile einen Namen gemacht: Rizinusöl.


Wissenschaftliche Belege, dass Rizinusöl tatsächlich den Haarausfall stoppen kann, gibt es nicht. Tatsächlich kann es sich jedoch erheblich auf die Haargesundheit auswirken, indem es die Durchblutung der Kopfhaut verbessert. Das macht die Haare widerstandsfähiger und kräftiger. Oft fallen sie dadurch weniger schnell aus und wachsen gesund nach.


Kaltgepresstes Rizinusöl versorgt die Haare außerdem mit Glanz und verbessert die Haarstruktur. Zusätzlich ist das Öl reich an Vitamin E, einem äußerst starken Antioxidans. Es schützt die Haare vor der Sonneneinstrahlung, kräftigt sie und unterstützt auch das Wachstum. Das macht Rizinusöl zu einem sehr guten Hausmittel für die Haare.


Das Öl wirkt am besten als Haarmaske. In den Händen leicht anwärmen und auf der Kopfhaut und in den Haaren verteilen. Gründlich einmassieren und bestenfalls über Nacht einwirken lassen. Für eine noch bessere Verteilung und Wirkung hilft es, die Haare in ein Handtuch zu wickeln. Nach der Einwirkzeit von mindestens einer Stunde sollten die Haare gründlich ausgewaschen werden.

Zwiebelsaft gegen Haarausfall

Die Zwiebel gehört zu den Produkten, die eigentlich jeder in seinem Schrank vorrätig hat. Studien konnten zeigen, dass Zwiebelsaft das Haarwachstum stimulieren kann. Das liegt an den zahlreichen Schwefel-Verbindungen, die dem Haar als Baustein dienen. Zusätzlich verbessern diese die Haarstruktur. Gleichzeitig enthalten Zwiebeln viele Vitamine und Nährstoffe und können die Durchblutung anregen. Dadurch wird die Wachstumsphase der Haare ganz natürlich verlängert und das Haar wächst dichter nach.

Zusätzlich profitiert das Haarwachstum von den zahlreichen Antioxidantien, die die Haare vor schädigenden freien Radikalen schützen.

Womöglich ist der Saft der Zwiebel sogar in der Lage, den krankhaften, kreisrunden Haarausfall erfolgreich zu behandeln.


Als Hausmittel gegen Haarausfall kann man einfach einige Zwiebeln pürieren und den Saft auspressen. Den Zwiebelsaft dann auf die Kopfhaut und das Haar geben und gründlich einmassieren. Die Mischung sollte dann für etwa 15 Minuten einwirken und anschließend mit einem milden Shampoo ausgewaschen werden.

Mit welchen Tipps lässt sich Haarausfall noch verringern?

Wie der Haarausfall am besten behandelt wird, hängt vor allem von der Ursache ab. Je nachdem welche Auslöser hinter den Haarproblemen stecken, sind andere Mittel zur erfolgreichen Therapie geeignet. Neben der Rezilin Haarkur sowie den Hausmitteln gibt es noch weitere nützliche Tipps für gesundes und volles Haar.

1. Richtige Pflege der Haare und Kopfhaut

Die Gesundheit und optische Schönheit der Haare hängt besonders von der richtigen Haarwäsche und Haarpflege ab. Wer einige Grundsätze beachtet, kann Haarprobleme frühzeitig verhindern oder zumindest die Haarstruktur verbessern.

Für die Haarwäsche sollte ein pflegendes, pH-neutrales Shampoo ohne aggressive Inhaltsstoffe wie Tenside benutzt werden. Bei bestehendem Haarausfall oder dünnem Haar sollte auch auf Silikone verzichten werden, diese beschweren das Haar nur unnötig. Produkte wie das Shampoo und die Haarspülung sollten außerdem frei von Alkohol sein: Alkohole trocknen die Haare und die Kopfhaut aus und können auf diese Weise Haarausfall begünstigen. Auch zu heißes Wasser entzieht Feuchtigkeit, daher die Haare lieber nur lauwarm waschen.


Eine Haarspülung, z.B. ganz natürlich mit Apfelessig, kann und sollte bei jeder Haarwäsche angewendet werden. Sie verschließt die Schuppenschicht der Haare und sorgt so für Glanz und Geschmeidigkeit. Ergänzend sollten regelmäßig Haarkuren benutzt werden, um die Haare mit Feuchtigkeit zu versorgen und das gesunde Haarwachstum anzuregen. Je nach Produkt sollte man den Haaren etwa ein bis zweimal wöchentlich eine Kur gönnen - Rezilin sollte für die beste Wirkung 3-mal wöchentlich auf die Kopfhaut gegeben werden.


Ein weiterer Tipp: Kopfmassagen. Sie verbessern die Durchblutung der Kopfhaut und fördern so die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Haarwurzeln. Haarverlust aufgrund einer mangelnden Versorgung mit Nährstoffen lässt sich so eindämmen.

Bürsten aus Silikon eignen sich besonders gut, ebenso wie Bürsten aus Naturhaar wie z.B. Wildschweinborsten. Beim Bürsten werden die Haarfollikel optimal stimuliert und dadurch besser durchblutet. Das kann für ein schnelleres Haarwachstum sorgen. Gleichzeitig wird strapaziertes Haar auch nicht herausgerissen oder zusätzlich beschädigt, wie es bei günstigen Bürsten aus Plastik oft der Fall ist.


Beim Styling sollte man der Haare zu Liebe auf Hitze weitgehend verzichten. Heißes Waschen, Föhnen und Stylen mit dem Glätteisen oder Lockenstab strapaziert die Haare und lässt sie trocken und brüchig werden. Auch die Kopfhaut kann gereizt werden, was den Haarausfall zusätzlich begünstigt. Ähnliches gilt für austrocknende Stylingprodukte (auf Alkoholbasis) wie Haarspray.

2. Auf genügend Vitamine achten

Brüchiges und ausfallendes Haar kann auch ein Anzeichen sein, dass die Haarwurzeln und die Haare nicht mit ausreichend Vitaminen und Nährstoffen versorgt werden. Fallen die Haare plötzlich stark aus, kann das ein Hinweis auf einen bestehenden Vitaminmangel sein. Dieser sollte durch einen Arzt oder eine Ärztin abgeklärt werden. Fehlt es dem Körper tatsächlich an Nährstoffen, kann das über die Nahrung oder bestimmte Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden. Eine gesunde Ernährung kann das Gleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt des Körpers sicherstellen, wodurch Haut- und Haarprobleme vorgebeugt werden.


Für eine gesunde Kopfhaut und kräftige, gut wachsende Haare ist besonders Vitamin B von Bedeutung. Vitamin B2 und Vitamin B3 nähren die Kopfhaut und wirken Entzündungen entgegen. Außerdem sorgen sie für kräftiges Haar, da sie an den Stoffwechselprozessen der Haarwurzeln beteiligt sind. Gemeinsam mit Vitamin B5 und B6 regulieren sie auch die Talgproduktion.

Das bekannteste B Vitamin für die Haare ist Biotin. Es schützt die Haut und die Haare, sorgt für Glanz und verhindert Entzündungen an den Haarwurzeln sowie Spliss. Den äußerst nützlichen Helfer bezeichnet man daher auch oft als Vitamin H.

Nicht zuletzt sorgt auch die Folsäure, die ebenfalls zu den B-Vitaminen gehört, für ein kräftiges und gesundes Haarwachstum, indem sie die Zellteilung der Kopfhaare fördert.


Ergänzend kann Vitamin C die Durchblutung der Kopfhaut verbessern, was sich positiv auf das Haarwachstum auswirken kann. Außerdem verbessert das Vitamin die Bioverfügbarkeit von Eisen, wodurch der Stoffwechsel an den Haarwurzeln gefördert wird.


Auch ein Eisenmangel kann Haarausfall verursachen und ist meist zusätzlich an brüchigen Nägeln und Haaren erkennbar. Insbesondere Vegetarier sollten den Körper mit genügend Eisen versorgen, da es durch die Ernährung öfter zu einem Mangel kommt. Ähnliches gilt für Vitamin B12.

Sollte man Vitamine für die Haare innerlich zuführen oder äußerlich auftragen?

Eine ausgewogene Ernährung stellt sicher, dass alle wichtigen Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente auch für die Haare verfügbar sind. So lassen sich schon viele Haarprobleme wie sprödes Haar oder Haarausfall vorbeugen oder reduzieren. Die Einnahme von Vitaminpräparaten kann unterstützend sinnvoll sein.

Viele Produkte können auch äußerlich angewendet werden. Beispielsweise verbessert äußerlich aufgetragenes D-Panthenol, eine Vorstufe von Vitamin B5, die Haarstruktur und erleichtert die Kämmbarkeit. Auch andere Vitamine für die Haare können ergänzend mithilfe von Shampoos, Haarölen oder Haarkuren aufgetragen werden.


3. Stress vermeiden

Andauernder Stress schadet nicht nur der Psyche, sondern auch dem Körper. Bei vielen Menschen führt eine anhaltende körperliche oder seelische Belastung zu Haarverlust. Stressquellen sollten daher identifiziert und wenn möglich beseitigt werden. Es hilft auch, einen Ausgleich zu finden oder bestimmte Entspannungstechniken zu lernen, um besser mit akuten Stresssituationen umgehen zu können. Dazu gehört neben Yoga und Meditationen beispielsweise auch Autogenes Training.


Quellen

  • Cronkleton, E. & Boyers, L. (2021, 19. November). 10 Tips to Naturally Regrow Your Hair. https://www.healthline.com/health/regrow-hair-naturally
  • Le Floc’h, C. et al. (2015). Effect of a nutritional supplement on hair loss in women. Journal of Cosmetic Dermatology, 14(1) 76-82. DOI: 10.1111/jocd.12127