Neu: auf Rechnung bestellen und erst nach Warenerhalt bezahlen >

Brustkrebs?

Nebenwirkungen, Heilungschancen und wie Sie dem Haarausfall bei einer Antihormontherapie vorbeugen können 

Brustkrebs (Mammakarzinom) ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Heutzutage leidet jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Das Risiko zu erkranken steigt mit zunehmendem Alter. Meistens erkranken Frauen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren. Trotz der hohen Anzahl an Betroffenen ist Brustkrebs nicht die gefährlichste Tumorerkrankung. Rechtzeitig erkannt und behandelt können die meisten Brustkrebs-Erkrankungen geheilt werden.Dabei gehört die Antihormontherapie zu den häufigsten Methoden der Behandlung von Brustkrebs.

1. Die Antihormontherapie bei Brustkrebs

Die antihormonelle Therapie ist eine Maßnahme zur Behandlung von Brustkrebs. Diese Therapie entstand mit der Feststellung des Zusammenhangs zwischen den weiblichen Hormonen - Östrogen und dem Tumorwachstum. In der Medizinforschung wurde erkannt, dass Östrogen das Wachstum von Krebszellen anregt. Daher beruht das Prinzip der Antihormontherapie darauf, das Zusammentreffen von Östrogen und den Krebszellen zu hemmen. Durch diesen Prozess kann das Wachstum der Tumorzellen verlangsamt werden.

2. Wann findet die Antihormontherapie bei Brustkrebs Anwendung?

Die Antihormontherapie kann als Haupt- aber auch als Nebenbehandlung durchgeführt werden. Wird der Brustkrebs frühzeitig erkannt, kann auch die alleinige Behandlung mit einer Antihormontherapie ausreichend sein. Die Antihormontherapie kann auch nach einer Brustkrebs-Operation eingesetzt werden. Dabei werden die Antihormone in Form von Tabletten eingenommen. In der Regel dauert eine antihormonelle Therapie fünf Jahre. Wie eine Chemotherapie wirkt auch die Antihormontherapie im gesamten Körper. Die Antihormontherapie kann selbst die kleinsten Krebsbildungen bekämpfen, welche mit heutiger Technik nicht erkannt werden können. Der große Vorteil gegenüber einer Chemotherapie ist, dass die gesunden Zellen hierbei nicht direkt angegriffen werden. Allgemein ist die Antihormontherapie besser verträglich als die Chemotherapie. Dabei bestehen verschiedene Hormontherapien, wir gehen im Folgenden auf die zwei häufigsten Behandlungsmethoden ein - Tamoxifen und Aromatasehemmer.

3. Welche Antihormontherapie ist die richtige bei Brustkrebs?

Das Prinzip jeder Hormontherapie basiert auf der Hemmung der Kopplung zwischen Östrogen und der Tumorzelle. Denn das Anknüpfen des Östrogens an die Rezeptoren einer Krebszelle erregt deren Wachstum.Der Hauptunterschied zwischen der Hormontherapie mit Tamoxifen und Aromatasehemmer ist die Weise, wie das Zusammentreffen von Östrogen mit der Tumorzelle gehemmt wird.Bei der Behandlung mit Tamoxifen werden die hormonabhängigen Krebszellen so verändert, dass das Östrogen nicht ankoppeln kann.Die Behandlung mit Aromatasehemmer wird meistens bei den Frauen nach den Wechseljahren angewendet. Obwohl die Östrogenbildung in den Eierstöcken nach den Wechseljahren nicht mehr passiert, können die Östrogene auch in den Muskel- und Fettgeweben produziert werden. Genau auf solcher Weise gebildete Östrogene können von dem Aromatasehemmer gehemmt werden.Welche Antihormontherapie die richtige für den Betroffenen ist, sollte der Arzt entscheiden.

3.1     Methode 1: Tamoxifen-Behandlung bei Brustkrebs

Bei der Antihormontherapie mit Tamoxifen werden die Rezeptoren der Krebszellen blockiert. Die Blockierung geschieht mithilfe sogenannter Antiöstrogene. Antiöstrogene können die Bindungsstellen (Rezeptoren) hormonabhängiger Krebszellen besetzen, an die sonst die Östrogene anknüpfen und das Tumorwachstum anregen.Somit kann Östrogen nicht an den Rezeptor einer Tumorzelle gekoppelt werden. Auf dieser Weise kann das Krebswachstum mithilfe von Tamoxifen gehemmt werden.Anwendung: Tamoxifen kann vor und nach Wechseljahren als Tablette (20 mg) einmal täglich eingenommen werden. Nach einer Brustkrebs-Operation kann Tamoxifen das Risiko für ein Wiederauftreten reduzieren. Bei fortgeschrittenen Tumoren kann das weitere Wachstum verlangsamt werden.

3.2     Methode 2: Aromatasehemmer-Behandlung bei Brustkrebs

Bei der Antihormontherapie mit Aromatasehemmer kann die Bildung von Östrogen nach den Wechseljahren gehemmt werden. Wenn die Eierstöcke die Östrogenproduktion eingestellt haben, wird Östrogen in geringeren Mengen noch an anderen Stellen gebildet, zum Beispiel in Muskeln, Fett- und im Brustdrüsengewebe. Genau diese Art von Östrogenbildung kann durch Aromatasehemmer gehemmt werden. Mit der Hemmung der Östrogenproduktion kann auch das Krebswachstum verlangsamt werden.Aromatasehemmer sind Wirkstoffe, die sich an die Aromatase koppeln können. Aromatase ist ein Enzym, welches für die Bildung von Östrogen benötigt wird. Wird die Aromatase gehemmt, können die sogenannten Östrogen-Vorstufen nicht in das Östrogen umgewandelt werden. Somit kann das Wachstum der Krebszellen verlangsamt werden.Anwendung: Weil die Aromatasehemmer die Bildung von Östrogen nur in Muskel- und Fettgewebe hemmen können, eignet sich diese Methode für Frauen erst nach den Wechseljahren. Aromatasehemmer-Therapie kann im frühen und im fortgeschrittenen Stadium der Brustkrebserkrankung eingesetzt werden. Aromatasehemmer werden einmal täglich als Tablette eingenommen.  

4. Nebenwirkungen einer Antihormontherapie bei Brustkrebs

Obwohl die Antihormontherapie meistens besser verträglich als die Chemotherapie ist, können auch hier die Nebenwirkungen unangenehm sein. Insbesondere die Dauer einer Antihormontherapie kann belastend sein, denn diese dauert meistens 5 Jahre.Indem die Bildung von Östrogen gehemmt wird, kann eine künstliche Menopause (Wechseljahre) entstehen. Daher kann es oft bei der Antihormontherapie zu den Wechseljahressymptomen kommen. Das Fehlen von Östrogen kann oft zu Nebenwirkungen wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Gewichtszunahme, Haarausfall und trockene Schleimhäute führen. Aromatasehemmer können dazu noch Gelenk- und Muskelbeschwerden hervorrufen. 

5. Nebenwirkungen einer Antihormontherapie vorbeugen

Oft können die Nebenwirkungen durch gesunde Ernährung und Sport eingedämmt werden. Auch eine Begleitmedikation kann sinnvoll sein, um die Nebenwirkungen einer Antihormontherapie zu bekämpfen. Hierbei wäre es wichtig, keine hormonhaltigen Präparate/Produkte oder Wirkstoffe (zB Sojaprodukte, Antidepressiva) zu nehmen. Die Zufuhr von externen Hormonen kann die Wirksamkeit einer Antihormontherapie mindern. Daher sollte man sich als erstes vor dem Einsatz aller Medikamente von einem Arzt beraten lassen.

6. Haarausfall durch eine Antihormontherapie bei Brustkrebs?

Eine antihormonelle Therapie bei Brustkrebs wird häufig mit Haarausfall (Alopezie) assoziiert, dessen Muster demjenigen vom androgenetischen, also dem männlichen Typ gleicht, wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift JAMA Dermatology beschreiben. Dies sei mit den Wirkmechanismen der antihormonellen Mittel zu erklären, die letztlich einem Anstieg von Dihydrotestosteron (DHT) führen [1].DHT ist die aktive Form des Testosterons und wird von einem Enzym in der Kopfhaut umgewandelt. Dafür ist das Enzym 5-Alpha-Reduktase verantwortlich. Das Enzym löst eine chemische Reaktion aus, wodurch Testosteron in DHT umgewandelt wird.Dadurch dass die Haarwurzeln bei den meisten Menschen eine Unverträglichkeit gegenüber DHT entwickelt haben, kann der Prozess nachweislich zum Haarverlust führen.Wenn es bei der Antihormontherapie zum Haarausfall kommt, werden oft Präparate (Kurspülungen, Shampoos usw.) genutzt, die bei dem hormonell bedingten Haarausfall helfen. Oft kann Minoxidil angewendet werden, dieser kann jedoch Nebenwirkungen mit sich bringen. Hierbei hat sich in den letzten Jahren eine Haarkur “Rezilin” durchgesetzt. Der Wirkstoff Rezilin mit natürlichem Basilikum-Extrakt kann die Bildung von Dihydrotestosteron (DHT) hemmen, welcher den hormonell bedingten Haarausfall verursacht - ohne Hormone und ohne Nebenwirkungen. 

7. Hormontherapie-Prognose der Heilungswahrscheinlichkeit bei Brustkrebs

Oft wird Frauen mit Brustkrebs zu einer Antihormontherapie geraten. Die Therapie wird oft als Nachbehandlung ausgeführt. Die Behandlung, die in der Regel für eine Dauer von fünf Jahren empfohlen wird, kann das Risiko um etwa 40 Prozent senken, dass es nach der Brustkrebs-Operation wieder zu den Tumorbildungen kommt, ist jedoch nicht auszuschließen.Die Studie besagt, je länger Frauen die Antihormontherapie durchführen, desto besser sei vermutlich die Prognose. In dieser Studie wurden Daten von 60.000 betroffenen Frauen untersucht [2].

8. Antihormontherapie pro und contra

Generell kann eine Antihormontherapie bei der Behandlung von Brustkrebs sinnvoll sein. Diese Methode ist meistens besser verträglich als die Chemotherapie. Trotz der ganzen Wechseljahres-Nebenwirkungen hat man die Möglichkeit, deren Intensität einzudämmen. Bei einer Antihormontherapie sollte man mehr auf gesunde Ernährung, Sport und Bewegung achten. Alkohol wäre bei einer Antihormontherapie nicht empfehlenswert.Wenn man sich dafür entscheidet, Begleitmedikation zu nehmen, sollte dies mit dem Arzt besprochen werden.

9. Fazit Antihormontherapie bei Brustkrebs ja oder nein?

Generell kann eine Antihormontherapie bei der Behandlung von Brustkrebs sinnvoll sein. Diese Methode ist meistens besser verträglich als die Chemotherapie. Trotz der ganzen Wechseljahres-Nebenwirkungen hat man die Möglichkeit, deren Intensität einzudämmen. Bei einer Antihormontherapie sollte man mehr auf gesunde Ernährung, Sport und Bewegung achten. Alkohol wäre bei einer Antihormontherapie nicht empfehlenswert.Wenn man sich dafür entscheidet, Begleitmedikation zu nehmen, sollte dies mit dem Arzt besprochen werden.

Quellen:

[1]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29641806

[2]https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1701830

https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/brustkrebs/therapie/hormontherapie.html

https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/brustkrebs/therapie/operation.html 

https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/brustkrebs/therapie/hormontherapie.htmlhttps://www.aerzteblatt.de/nachrichten/83370/Brustkrebs-Fernmetastasen-noch-15-Jahre-nach-Ende-der-Hormontherapie-moeglich

KOSTENLOSE LIEFERUNG​

Wir liefern innerhalb Deutschlands kostenlos. Außerhalb Deutschlands berechnen wir eine Lieferpauschale von 4,99 Euro.

BEQUEM & SICHER ZAHLEN

Sichere Zahlungsmöglichkeiten durch SSL-Technologie.Wir bieten Ihnen folgende Zahlungsarten: Vorkasse, Kreditkarte und Paypal

SICHER EINKAUFEN

Unser Shop ist geprüft und erfüllt allen Qualitätsanforderungen für einen sicheren und zuverlässigen Einkauf.

Rezilin®

60237 Frankfurt am Main, Deutschland | 069 348736890 | contact(at)rezilin.com  

MADE IN GERMANY