Vorsicht: Diese 5 Angewohnheiten ruinieren die Haare!

LAURA LINDEMANN

29. OKTOBER, 2021

Vorsicht! 5 Angewohnheiten, die die Haare zerstören

Lange und gesunde Haare sind nach wie vor ein Schönheitsideal. Dafür kommen Conditioner, Haarmasken, Haaröle und Co. meist regelmäßig zum Einsatz. Und doch ist all die Pflege nichts wert, wenn man mit den 5 folgenden Angewohnheiten seine Haare wieder zerstört! Außerdem: Wie gut (oder schädlich) ist flechten und was passiert, wenn man ständig an den Haaren zieht?

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Keine schönen Haare trotz viel Pflege? Diese 5 Gewohnheiten sind schuld! 

Ist Haare flechten über Nacht schädlich?

Die Haare über Nacht zu einem Zopf zu flechten ist äußerst beliebt. Doch ist das Flechten schädlich? Je nachdem.


Im nassen Zustand sollten die Haare nicht geflochten werden. Zwar ist das für Flecht-Anfänger deutlich einfacher, da die Haare griffiger sind. Aber gleichzeitig sind nasse Haare auch elastischer. Werden sie nass geflochten, dehnen sich die Haarfasern und leiern wortwörtlich aus, wenn sie länger im streng geflochtenen Zustand verweilen. Die Folge: Sie brechen oder reißen leichter ab. Durch die Feuchtigkeit und die offenen Haarstrukturen entsteht außerdem vermehrt Reibung am Kissen, wodurch Haarbruch ebenfalls gefördert wird.


Gegen einen lockeren, im trockenen Zustand geflochtenen Zopf, spricht nichts.

Diese 5 Angewohnheiten können die Haare ruinieren!

1. Haare zu oft waschen

Shampoo wurde entwickelt, um die Haare zu reinigen und vor allem zu entfetten. Häufiges Shampoonieren und Haarewaschen sorgt also einerseits dafür, dass die Haare austrocknen. Da gilt vor allem für die Längen und Spitzen. Andererseits schwächt das Waschen durch Wasser, Wärme und das Shampoo die Haarschäfte und fördert die Entstehung von Spliss.


Stattdessen: Es reicht aus, die Haare jeden zweiten oder dritten Tag zu waschen. Für Zwischendurch sind auch Trockenshampoos gut geeignet, um einen fettigen Ansatz zu kaschieren. Aber Vorsicht: Je nach Inhaltsstoffen und vor allem bei zu häufiger Anwendung trocknet auch Trockenshampoo das Haar aus.

2. Haare mit dem Handtuch trocken rubbeln

Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, dass es den Haaren schadet, sie trocken zu rubbeln. Durch die Feuchtigkeit sind sie äußerst empfindlich und brechen schnell ab, besonders wenn Reibung erzeugt wird. Außerdem trocknen die Haare weder besser noch schneller, wenn man sie mit einem Handtuch trocken rubbelt.


Stattdessen: Vorsichtig mit den Händen ausdrücken und anschließend mit einem weichen Handtuch (am besten Mikrofaser) abtupfen. So wird die Feuchtigkeit aufgenommen, ohne dass Reibung erzeugt wird.

3. Haare nass bürsten & stylen

Direkt nach dem Waschen sind die Haare oft zerzaust. Der Griff geht dann erstmal zur Bürste, um die Mähne auf dem Kopf zu bändigen und in Form zu bringen. Doch das ist ein großer Fehler! Wie erwähnt sind die Haare im nassen Zustand besonders empfindlich. Durch das Wasser öffnet sich die Schuppenschicht der Haare, wodurch das einzelne Haar schneller bricht.


Wer nun versucht, Knoten oder Verwirrungen mit dem Kamm oder der Bürste zu lösen, riskiert dass die Haare ausreißen, brechen oder Spliss bilden.


Stattdessen: Die Haare erst bürsten, wenn sie fast vollständig getrocknet sind. Wer nicht warten kann, sollte auf ein Produkt zurückgreifen, das die Kämmbarkeit erleichtert und die Haare entwirrt. Dann vorsichtig die Spitzen und die Längen bürsten, bevor die Haare von oben nach unten durchgekämmt werden.

4. An den Haaren herumspielen

Ob bewusst oder unbewusst, am Tag fasst man sich zigmal in die Haare. Oft zwirbelt man die Haare um den Zeigefinger oder spielt gedankenverloren mit den Spitzen. Diese Angewohnheit ist gleich doppelt schädlich für die Haare: Die Hände sind in der Regel nicht sauber, wodurch Dreck und Fett ins Haar gelangen. Zusätzlich wird durch die wiederholte Reibung Spliss und Haarbruch gefördert.


Stattdessen: Die Haare in Ruhe lassen und eine andere Beschäftigung für die unruhigen Hände finden. ;-)

5. Zu selten die Spitzen schneiden lassen

Auch wenn es niemand gern hört: Für langes, gesundes Haar müssen die Spitzen regelmäßig abgeschnitten werden! Werden die splissigen Enden und gebrochenen Haare nicht geschnitten, breitet sich der Schaden immer weiter nach oben aus. Sowohl die Haargesundheit als auch das Wachstum werden dadurch beeinträchtigt. Außerdem sehen die Haare strohig und kaputt aus.


Stattdessen: Spätestens nach 12 Wochen zum Friseur und die Spitzen entfernen lassen! Wer nur etwa einen Zentimeter abschneiden lässt, muss nicht mal an Länge einbüßen, da das Haar in der Zeit etwa drei Zentimeter gewachsen ist. Und die Haare sehen gesünder und voller aus.

Unser Tipp bei strapaziertem Haar

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Haare ziehen: Welche Folgen hat es?

Wird ständig an den Haaren gezogen, sei es durch einen Pferdeschwanz, Dutt oder anderweitig streng gebundenen Zopf, ist das auch schädigend für die Haarwurzeln und kann im schlimmsten Fall zur Traktionsalopezie, dem Haarausfall durch Zugbelastung, führen.


Die Haare sollten also bestenfalls möglichst häufig offen getragen oder aber nur locker gebunden werden. Im Winter können locker geflochtene Zöpfe sogar die Reibung an Kleidung, Schals und Co. vermeiden und so den Haarbruch vorbeugen.


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