Was tun gegen fettige Haare? 5 Tipps ohne Waschen!

Was tun gegen fettige Haare? Die besten Tipps ohne Waschen!

Redaktion, 23. September 2022

Fettige Haare loswerden ohne waschen
Fettiges Haar lässt sich auch ohne Haarewaschen vorübergehend kaschieren.

Fettige Haare sind für viele Frauen und auch Männer ein leidiges Thema. Schon wenige Stunden nach dem Haarewaschen ist der Ansatz plötzlich wieder fettig und am nächsten Morgen liegen die Haare wieder platt am Kopf an. Von Volumen keine Spur. Meistens bleibt morgens auch keine Zeit mehr, die Haare erneut zu waschen. Es müssen also schnelle Tipps her, um das Haarproblem auch ohne Waschen in den Griff zu bekommen. Wie die fettigen Strähnen auch ohne Haarwäsche wieder frisch aussehen, erfahren Sie hier.

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Warum werden die Haare fettig?

Fettige Haare sind lästig und in erster Linie ein optisches Problem. Sie erwecken einen ungepflegten Eindruck, auch wenn das Gegenteil der Fall ist. Denn oft waschen Menschen, die zu fettigen Haaren neigen, ihr Kopfhaar sogar täglich.


Die Ursache für fettiges Haar ist eine erhöhte Talgproduktion. In der Kopfhaut befinden sich unzählige Talgdrüsen. Die Aufgabe der Talgdrüsen besteht darin, Hautfett (Sebum) zu produzieren. Talg hat eine wichtige Schutzfunktion: Er überzieht die Haut mit einem dünnen Film, der die hauteigene Schutzbarriere stärkt und vor Austrocknung schützt. Der ölige Film schützt auch das Haar vor Feuchtigkeitsverlust. Wenn die Aktivität der Talgdrüsen jedoch erhöht ist, sondern sie zu viel Sebum ab. Schnell sind Kopfhaut und Haar übersättigt und das Haar wird schwer und strähnig. Oft beginnt die Kopfhaut zu jucken und auch kleine Pickel können entstehen, wenn der Talg die Poren verstopft.

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Was sind die Ursachen für eine erhöhte Talgproduktion?

Talg ist unverzichtbar für eine intakte Kopfhaut und geschmeidiges Haar. Eine Überproduktion kann allerdings auf Dauer auch Schaden anrichten. Um dagegen anzukämpfen, muss zunächst die Ursache für die überschüssige Talgbildung gefunden werden. Dabei spielen oft mehrere Faktoren eine Rolle.

Hormonelle Schwankungen

In den meisten Fällen liegt fettigen Haaren ein hormonelles Ungleichgewicht zugrunde, so wie auch bei einer schnell fettenden Gesichtshaut. Die Aktivität der Talgdrüsen wird überwiegend von männlichen Hormonen gesteuert. Dazu zählen Testosteron und Dihydrotestosteron. In den Talgdrüsen befinden sich spezielle Rezeptoren, an denen die Hormone andocken. Ein hoher Anteil männlicher Hormone ruft eine stärkere Bildung von Hautfett hervor. Somit werden die Haare schneller fettig.

Hormonelle Schwankungen, bei denen der Einfluss männlicher Hormone größer wird, treten häufig in den Wechseljahren oder nach einer Schwangerschaft auf.

Ungesunde Ernährung

Tatsächlich kann auch die Ernährungsweise die Talgproduktion in der Kopfhaut beeinflussen. Die zwei einflussreichsten Faktoren sind hierbei Zucker und Fett bzw. gesättigte Fettsäuren.

Ein hoher Zuckerkonsum beeinflusst den Blutzuckerspiegel und steigert damit auch die Ausschüttung von Insulin. Große Schwankungen bzw. ein konstant hoher Blutzucker- und Insulinspiegel sorgen dafür, dass die Talgdrüsen mehr Talg produzieren. Ähnlich ist es bei gesättigten Fettsäuren. Sie fördern entzündliche Prozesse und regen die Talgproduktion an. Wer hauptsächlich stark verarbeitete, zucker- und fetthaltige Lebensmittel sowie tierische Produkte konsumiert, leidet häufiger unter schnell fettendem Haar.

Hohes Stresslevel

Eine weitere Ursache für schnell fettendes Haar ist Stress. Ein konstant hohes Stresslevel ist mit der Ausschüttung von Stresshormonen verbunden. Diese Botenstoffe erreichen auch die Kopfhaut und die darin befindlichen Talgdrüsen. Insbesondere das Stresshormon Cortisol beeinflusst die Talgproduktion und steigert die Aktivität in den Talgdrüsen. Infolgedessen gelangt mehr Sebum nach außen und sammelt sich am Haaransatz. Bereits nach kurzer Zeit sieht das Haar wieder fettig aus.

Auch indirekt wirkt sich Stress auf die Talgdrüsen aus. Wer unter chronischem Stress leidet, entwickelt oft eine gestörte Insulinproduktion. Das wiederum kann, wie in Punkt 2 beschrieben, ebenfalls zu einem Talgüberschuss führen.

Kopfbedeckungen

Vor allem im Winter werden fettige Haare für viele Menschen zum Problem. Schuld daran sind Kopfbedeckungen wie Stirnbänder, Hüte und Mützen.

Ob nun als Accessoire oder zum Warmhalten - unter der Kopfbedeckung staut sich die Wärme. Die Wärme regt die Talgdrüsen dazu an, mehr Fett zu produzieren. Das passiert im Übrigen auch im Sommer, wenn die UV-Strahlen der Sonne den Kopf erwärmen. Gleichzeitig wird der Talg durch die ständige Reibung im Haaransatz verteilt. Setzt man nun die Kopfbedeckung ab, liegen die Haare platt und strähnig am Kopf an.

Häufiges Haarewaschen

Der erste Tipp bei schnell fettenden Haaren lautet meist “seltener Haarewaschen”. Und tatsächlich hat der Waschrhythmus einen entscheidenden Einfluss darauf, wie aktiv die Talgdrüsen sind.

Tägliches Haarewaschen beansprucht die Kopfhaut stark. Der schützende Film aus Talg wird immer wieder von der Hautoberfläche gewaschen und das strapaziert die Hautbarriere. Ist die Schutzbarriere nicht mehr intakt, trocknet die Kopfhaut allmählich aus. Das versetzt die Haut in einen “Notzustand”, der auch die Talgproduktion beeinflusst. Um den Feuchtigkeitsverlust zu verhindern, werden die Talgdrüsen aktiver und produzieren mehr Fett. Die Folge: Das Haar wird bereits nach kurzer Zeit wieder strähnig. Es entsteht ein Teufelskreis, denn um das fettige Haar loszuwerden, muss es wieder gewaschen werden.

Falsche Haarpflege

Der Zustand der Haare und der Kopfhaut hängt maßgeblich von der Pflege ab. Wenn das Haar bereits nach kurzer Zeit wieder nachfettet, sollte man einen genaueren Blick auf die Inhaltsstoffe werfen.

Viele Haarpflegeprodukte enthalten stark austrocknende Wirkstoffe wie z.B. hautreizende Tenside. Sie lösen die Talgrückstände auf der Haut und reinigen so das Haar. Da sie einen höheren pH-Wert haben als die Haut, lassen sie allerdings die Hautoberfläche aufquellen und schwächen auf diese Weise die Schutzbarriere. Als Reaktion darauf erhöht sich die Talgdrüsenaktivität und es wird mehr Sebum produziert, um der Austrocknung entgegenzuwirken.


Ein weiterer Faktor in Sachen Haarpflege ist die falsche Verwendung von Conditioner. Conditioner enthält Silikone, um die Haaroberfläche zu verschließen und das Haar geschmeidig zu machen. Wird die Haarspülung allerdings nicht nur in die Längen, sondern auch auf die Kopfhaut aufgetragen, entsteht ein schmieriger Film. Das führt dazu, dass die frisch gewaschenen Haare am Ansatz platt und strähnig werden.

Haarstruktur

Über schnell fettendes bzw. fettiges Haar klagen häufig Menschen mit einer feinen Haarstruktur. Feines Haar geht oft mit einer hohen Anzahl von Haaren einher. An jeder Haarwurzel befindet sich eine Talgdrüse, die stetig Talg absondert. Bei vielen Haaren sind dementsprechend viele Talgdrüsen vorhanden, die viel Fett produzieren.

Bei feinem Haar wirkt der Haaransatz zugleich viel schneller fettig, da die Haare weniger Talg aufnehmen können. Bereits wenig Hautfett beschwert das feine Haar und lässt es schlaff herunterhängen. Dickes, drahtiges Haar hingegen hat von Natur aus mehr Volumen und Spannkraft, sodass eine dünne Talgschicht dem Haar nicht anhaben kann.

Haare entfetten ohne Waschen: Diese 5 Tipps frischen das Haar wieder auf

Wenn die Haare bereits nach einem Tag wieder fettig sind, kommt eine erneute Haarwäsche für viele nicht in Frage. Es fehlt nicht nur die Zeit, sondern auch die Lust - und besonders bei langen Haaren ist das Waschen, Pflegen und Stylen der Haare eine aufwändige Angelegenheit. Um dennoch nicht ungepflegt zu erscheinen, müssen Tipps und Tricks her, mit denen das fettige Haar auch ohne Waschen wieder frisch aussieht.

1. Tipp: Trockenshampoo

Der Klassiker unter den auffrischenden Mitteln bei fettigem Haar ist Trockenshampoo. Die Anwendung ist schnell und einfach und nur wenige Sekunden später ist vom fettigen Haaransatz keine Spur mehr. Das macht das Mittel zur perfekten Notlösung.


Trockenshampoos gibt es in vielen Variationen wie z.B. für blondes und für braunes Haar, sodass auf dunklem Haar kein Grauschleier zurückbleibt. Außerdem sind sie oft mit einem Duft versehen, um auch den Geruch der Kopfhaare wieder aufzufrischen. Positiver Nebeneffekt: Trockenshampoo verleiht dem Haar Volumen.

Als Dauerlösung ist Trockenshampoo aber nicht geeignet. Wer das Mittel häufig und immer wieder über mehrere Tage hinweg als Ersatz zur Haarwäsche nutzt, schadet auf Dauer der Kopfhaut und den Haaren.


Tipp: Vorsorge statt Nachsorge - ein wenig Trockenshampoo im Haaransatz direkt nach dem Waschen saugt den Talg auf, bevor dieser den Haaransatz plättet.

2. Tipp: Babypuder

Eine Alternative zur Trockenshampoo ist Babypuder. Hauptbestandteil von Babypuder ist Talkum, was auch in vielen Gesichtspudern enthalten ist. Talkum nimmt überschüssige Feuchtigkeit bzw. Fettrückstände von der Haut auf.

Um einen fettigen Haaransatz loszuwerden, wird ein wenig Babypuder auf den entsprechenden Stellen im Haar verteilt und mit den Fingerspitzen einmassiert. Um den weißen Schleier loszuwerden, kann mit einem Handtuch nachgerubbelt werden. Das Puder bindet den Talg im Haar und mattiert den Ansatz, sodass der fettige Glanz nachlässt.


Bei dunklen Haaren ist Babypuder nicht geeignet, da oft ein sichtbarer Grauschleier zurückbleibt. So wie beim Trockenshampoo sollte es nur als Notlösung dienen, da das Puder die Poren verstopft und so Kopfhaut und Haar strapaziert.

3. Tipp: Schaumfestiger

Oft ist nur der Scheitel ölig und liegt platt an, der Rest der Haare hingegen wirkt noch frisch und voluminös. Für mehr Fülle im fettigen Haaransatz ohne zu waschen eignet sich Schaumfestiger bzw. Föhnfestiger.


Um den fettigen Scheitel loszuwerden, wird eine kleine Menge des Festigers in den Ansatz einmassiert. Bei Bedarf kann das Haar ein wenig angefeuchtet werden. Nun wird kopfüber geföhnt, um mehr Volumen zu erzeugen. Die festigenden Wirkstoffe erhärten den Haaransatz und werden anschließend ausgebürstet. Schon wirkt das Haar wieder fülliger und gepflegter.

4. Tipp: Öl oder Gel

Anstatt zu versuchen, die fettigen Haare trocken und matt erscheinen zu lassen, kann man mit dem öligen Überschuss im Haar arbeiten. Wet-Look-Frisuren und Sleek-Looks sind immer noch im Trend und als Übergangsfrisur bei fettigen Haaren perfekt umsetzbar. Dafür wird mit Ölen oder Gel gearbeitet.


Für einen schicken Sleek-Bun oder Sleek-Ponytail wird großzügig Gel oder Öl in den oberen ⅔ der Haare verteilt und das Haar streng zurückgekämmt. Ziel ist es, dass das Haar möglichst eng und platt am Kopf anliegt. Das kreiert den strengen und "aufgeräumten" Look. Die Haare werden dann als Zopf oder Dutt zusammengebunden. Durch das glänzende Finish fällt nicht mehr auf, dass der Haaransatz fettig ist.

Flechtfrisuren und Haarbänder

Fettige Haare lassen sich auch auf verspielte Art und Weise ganz ohne strenge Zöpfe kaschieren. Am besten eignen sich dafür geflochtene Frisuren und Haarbänder.


Wer nicht so geschickt im Umgang mit den eigenen Haaren ist, der kann den strähnigen Ansatz mit Haartüchern, Bandanas oder breiten Haarreifen kaschieren. Bei mehr Fingerfertigkeit eignen sich lockere Half-up-Flechtfrisuren, französische oder holländische Zöpfe. Durch gezieltes Herauszupfen und Auflockern einzelner Strähnen kann dem platten, öligen Haar sofort mehr Fülle verliehen werden. Außerdem sind fettige Haare in einem geflochtenen Zopf deutlich unauffälliger.

Hausmittel als Soforthilfe gegen fettige Haare

Kein Trockenshampoo oder Babypuder im Badschrank? Kein Problem! Wenn der Haaransatz fettig ist und keine Zeit mehr für eine Haarwäsche bleibt, kann das Haar auch mit Hausmitteln wieder aufgefrischt werden. Diese Hausmittel gegen fettige Haare hat garantiert jeder im Haus:

Hausmittel Speisestärke


Speisestärke darf zum Kochen und Backen in keiner Küche fehlen. Und auch in Sachen Haarpflege erweist sich das Hausmittel als hilfreich: Anstelle von Trockenshampoo oder Babypuder kann auch mit Hilfe von Speisestärke ein strähniger Ansatz kaschiert werden. Kein Wunder, denn lässt man die Treibmittel, Duftstoffe und Konservierungsstoffe weg, bleibt als Hauptbestandteil von Trockenshampoo nur noch Stärke übrig.

Speisestärke nimmt den überschüssigen Talg auf und hat einen mattierenden Effekt auf das Haar. Dafür wird das Hausmittel einfach auf den Ansatz gestreut und einmassiert.


Tipp: Damit die Stärke keinen weißen Schleier in dunklem Haar hinterlässt, kann sie mit zuckerfreiem Backkakao gemischt werden.

Hausmittel Salz


Ist keine Speisestärke im Küchenschrank zu finden, kann man es stattdessen mit dem Hausmittel Salz probieren. Für die Anwendung bei fettigen Haaren eignet sich ein Salzspray am besten. Um das Salzspray selbst herzustellen, wird ca. 1 Esslöffel Meersalz in 250 ml heißem Wasser aufgelöst. Sobald es abgekühlt ist, kann es für eine einfachere Anwendung in eine Sprühflasche umgefüllt werden. Nun nur noch großzügig auf den fettigen Ansatz sprühen, trocknen lassen oder föhnen und mit den Fingern auflockern.

Wenn das Salzwasser trocknet, wird dem Haar Feuchtigkeit entzogen. Das Haar erhält mehr Textur und Griffigkeit und der ölige Film auf dem Haar wird kaschiert.


Salzspray als Hausmittel gegen fettige Haare sollte nur gelegentlich angewendet werden, um die Kopfhaut und das Haar nicht zu stark auszutrocknen.

Wie kann man fettigem Haar vorbeugen?

Anstelle den fettigen Haaransatz immer wieder aufs Neue zu kaschieren, sollten die Ursachen dafür gefunden und vorgebeugt werden. Das schont die Kopfhaut und das Haar und löst das Problem außerdem dauerhaft.

Folgende Tipps und Maßnahmen helfen dabei, fettigem Haar vorzubeugen:

  1. Waschrhythmus anpassen: Wird das Haar oft gewaschen, fettet es schneller nach. Vor allem dann, wenn harsche Tenside mit im Spiel sind. Was hilft: Den Waschrhythmus hinauszögern. Entweder man lässt die Haare immer wieder “ausfetten”, oder verlängert den Abstand zwischen den einzelnen Haarwäschen jede Woche um 1-2 Tage. Das verbessert nicht nur die Gesundheit er Kopfhaut, sondern auch der Haarlängen.

  2. Sanfte Shampoos: Oftmals enthält Shampoo stark austrocknende Inhaltsstoffe, die die Kopfhaut austrocknen und die Talgdrüsen so zu einer stärkeren Fettbildung zwingen. Um das zu verhindern, sind sanft reinigende Shampoos mit milden Tensiden notwendig. Dafür eignen sich z.B. Babyshampoo oder auch viele naturkosmetische Shampoos.

  3. Gesunde Ernährung: Wer oft mit fettigem und kraftlosem Haar zu kämpfen hat, sollte seine Ernährungsgewohnheiten überdenken. Speisen und Getränke mit reichlich Zucker und Lebensmittel mit vielen ungesunden Fetten sollten nur selten auf dem Speiseplan stehen. Außerdem sollte der Konsum von tierischen Produkten wie z.B. Milchprodukten und Fleisch- bzw. Wurstwaren reduziert werden. Stattdessen gehören vollwertige, ballaststoffreiche Mahlzeiten mit hochwertigen Nährstoffen auf den Tisch.

  4. Finger weg: Wenn der Ansatz plötzlich fettig ist, sind wir häufig selber schuld. Ständig werden die Strähnen aus dem Gesicht gestrichen oder die Finger durch die Haare gefahren - ganz unbewusst. Das verteilt Talg, Schweiß und Schmutz in den Haaren und lässt sie schnell ungepflegt erscheinen. Darum gilt: Haare zurückstecken und Finger weg.

  5. Weniger Hitze: Unter Wärmeeinfluss fühlen sich die Talgdrüsen besonders wohl. Langes, heißes Föhnen und das Tragen von Kopfbedeckungen erwärmen die Kopfhaut und fördern die Talgbildung. Im Handumdrehen ist das Haar wieder fettig. Aus diesem Grund sollten Kopfhaut und Haar möglichst oft lufttrocknen und selten von Hüten und Mützen bedeckt sein.

Fazit

Fettige Haare sind ein lästiges Problem. Sie sind nicht nur störrisch, sondern sehen auch ungepflegt aus. Wenn fürs Waschen keine Zeit mehr bleibt, muss eine andere Lösung her.

Besonders schnell und einfach lässt sich ein fettiger Haaransatz mit Trockenshampoo und Babypuder kaschieren. Auch Hausmittel wie Speisestärke und Salz helfen dabei, das Haar in nur wenigen Minuten wieder frisch aussehen zu lassen.

Damit das fettige Haar in der Zukunft nicht mehr zum Problem wird, muss die Ursache gefunden werden. Nur so lässt sich der Ärger über einen platten und strähnigen Ansatz langfristig vermeiden.


QUELLEN

  • M Buchta, DW Höper, A Sönnichsen: Erkrankungen der Haare und der Haarfollikel. 2004.
  • RM Trüeb: Journal of Investigative Dermatology Symposium Proceedings: Dermocosmetic Aspects of Hair and Scalp. 2005.
  • P Jany, K Diekmann, H Lipp-Thoben, D Lück: Haare. 2009.